Innere Kind-Workshop

Innere-Kind-Arbeit in der IRRT

Freitag, 25.10. – Sonntag, 27.10.2019

Prof. Dr. Mervyn Schmucker & Dipl.-Psych. Ines Riedeburg-Tröscher

„Haben Sie schon einmal etwas von INNERER-KIND-Arbeit gehört? … Man könnte sagen, jeder von uns hat immer noch ein KIND in sich. Wie wir uns als Erwachsene fühlen, hat viel damit zu tun, wie wir mit unserem INNEREN KIND (auf der INNEREN BÜHNE) umgehen.“ So wird in der IRRT die Arbeit mit dem INNEREN KIND vorgestellt und eingeführt. In letzter Zeit machen wir IRRT-Therapeuten mit unseren Patienten zunehmend mehr INNERE-KIND-Arbeit, und dies erweist sich oft als sehr hilfreich für den therapeutischen Prozess.

In der IRRT verstehen wir unter dem Konzept des INNEREN KINDES einen Ich-Anteil, der aus vielfältigsten Facetten, Erlebnissen, Erinnerungen, Interaktionsmustern, Altersstufen und Charaktereigenschaften besteht. Jeder Mensch kann sich sein INNERES KIND auf der INNEREN BÜHNE vorstellen, es aufrufen, aktivieren und in Kontakt bringen mit dem HEUTIGEN ICH. Für Therapeuten ist es wichtig, den Unterschied zwischen BIOGRAPHISCHEM KIND und METAPHORISCHEM KIND zu kennen und in der Arbeit mit Patienten zu beachten. Diese zentrale Frage, sowie Aspekte zu welchem Zeitpunkt sich das BIOGRAPHISCHE KIND in ein METAPHORISCHES KIND verwandelt, wird Gegenstand unserer Überlegungen sein.

In diesem anregenden Workshop wird durch Fallbeispiele, Videovorstellungen und Selbsterfahrungen gezeigt: (1) wie Charakter und Qualität der Interaktionen zwischen HEUTIGEM ICH und INNEREM KIND diagnostische Hinweise geben kann bezüglich des aktuellen psychischen Zustandes des Patienten, und (2) wie eine „Empathie-Störung“ zwischen HEUTIGEM ICH und KIND durch eine gezielte sokratische Begleitung aktiviert und bearbeitet werden kann und Patienten dadurch wieder einen Zugang finden zu ihren inneren selbstheilenden Kräften und Ressourcen.

Seminarzeiten:
Freitag: 14.00 – 19.00 Uhr
Samstag: 9.00 – 18.00 Uhr
Sonntag: 9.00 – 14.00 Uhr

Ort (voraussichtlich):
Ecos Office Center Wiesbaden
Gustav Stresemann Ring 1
65189 Wiesbaden

Teilnahmegebühr: 445,– €

Bankverbindung:
IRRT-Zentrum Wiesbaden
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE38 3006 0601 0005 3936 44
BIC: DAAEDEDDXXX

Ansprechpartner:
0611 – 5 10 10 755 (IRRT-Zentrum Büro)
0176 – 30 39 64 72 (I. Riedeburg-Tröscher)
0176 – 99 98 91 54 (M. Schmucker)

irrt-zentrum-wiesbaden@web.de
irrt-deutschland.de

Fortbildungspunkte: Bei der Psychotherapeutenkammer werden 22 Punkte beantragt.

Anmeldung möglich per E-Mail, telefonisch oder Post mit folgenden Informationen:

Name, Vorname:  ________________________________________________________________________

Institution:            ________________________________________________________________________

Adresse:                ________________________________________________________________________

Telefon:                 ________________________________________________________________________

E-Mail:                    ________________________________________________________________________

Datum/Unterschrift:       _________________________________________________________________

Bei Eingang der Teilnahmegebühr gilt Ihre Anmeldung als verbindlich und der Platz fest gebucht.

Ein kostenloser Rücktritt mit schriftlicher Stornierung ist nur bis 6 Wochen vor dem Termin möglich, und natürlich auch jederzeit, wenn Sie einen Ersatzteilnehmer stellen können. Danach bieten wir an, die Hälfte der Kursgebühr auf einen anderen Kurs anzurechnen, wenn durch Ihre Absage kein wirtschaftlicher Schaden für uns entsteht. Bei einer Absage später als 2 Wochen vor dem Kurs ist eine Erstattung der Teilnahmebgebühr nur möglich, wenn ein Teilnehmer nachrücken kann.


Literaturempfehlungen zur Vorbereitung:

Schmucker, M. & Köster, R. (2019). „… und wie reagiert das Kind?“ Diagnostik und Heilung durch Innere-Kind-
Arbeit in der IRRT: Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy. Stuttgart: Klett-Cotta.

Schmucker, M. & Köster, R. (4. Auflage 2019). Praxishandbuch IRRT – Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy bei Traumafolgestörungen, Angst, Depression und Trauer. Stuttgart: Klett-Cotta.

Schmucker, M. & Riedeburg-Tröscher, I. (2019). Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT) bei Traumafolgestörungen. In: Riessbeck, H. Traumakonfrontation – Traumaintegration. Methoden im Vergleich. Stuttgart: Kohlhammer.


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