Vereinssatzung

Satzung des Fördervereins „IRRT Förderverein e.V.“

 

1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „IRRT Förderverein e.V“.
Er hat seinen Sitz in Hamburg.
Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Namenszusatz „e.V.“.

(2) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

2 Zweck, Aufgaben und Gemeinnützigkeit

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, des öffentlichen Gesundheitswesens sowie der  Volks- und Berufsbildung.

Der Verein engagiert sich für die Förderung von Lehre, Praxis, Forschung und Entwicklung der IRRT (Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy) zur Unterstützung und Behandlung seelisch erkrankter, vor allem an Traumafolgestörungen leidenden Menschen.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

a.)  Lehre
– Aus- und Weiterbildung von therapeutisch tätigen Fachkräften im psychichiatrisch / psychotherapeutischen Bereich in der Methode der „IRRT“.

b.) Praxis
– Förderung und Unterstützung der Anwender/innen von „IRRT“ durch Supervisions- und Fortbildungsangebote
– Aufbau von Organisationsstrukturen, die den Zugang zu qualifizierter Therapie mit „IRRT“ erleichtern

c.) Forschung
– Wissenschaftliche Untersuchungen und Publikationen zur Behandlungsmethode „IRRT“

d.) Entwicklung
– Durchführung von Kongressen und Tagungen zum Zwecke des fachlichen Austauschs
– Gruppensupervisionen zur gemeinsamen Fortentwicklungen der „IRRT“
– Zusammenarbeit mit einschlägigen Institutionen und Organisationen im In- und Ausland.“

(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen   Fassung.

(3) Der Verein kann mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen die Aufnahme von                    anderen als den o.g. Zwecken und Aufgaben beschließen, soweit es sich hierbei um steuerlich begünstigte Zwecke im Sinne der „Steuerbegünstigten Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung handelt.

3 Selbstlosigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Alle Mittel des Vereins sind für seine satzungsmäßigen Zwecke zu verwenden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in dieser Eigenschaft auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausgenommen davon sind steuerunschädliche Aufwandsentschädigungen, die nach der Satzung vom zuständigen Gremium beschlossen werden können. Anstelle des einzeln nachgewiesenen Aufwands können als Aufwandsentschädigung Pauschalen gewährt werden. Über deren Höhe entscheidet der geschäftsführende Vorstand.

Die Mitglieder erhalten auch bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens. Auch wird der Verein keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. 

4 Mitgliedschaft, Mitgliedsbeiträge

(1) Mitglied kann jede volljährige natürliche oder juristische Person werden. Über die Aufnahme der Mitglieder entscheidet der Vorstand aufgrund eines schriftlichen Antrages.

(2) Förderndes Mitglied kann werden, wer an der Arbeit des Vereins im Rahmen seiner Möglich-  keiten mitzuwirken bereit ist. Fördernde Mitglieder haben kein Stimmrecht. Über ihre Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.

(3) Die Mitgliedschaft endet:

  1. a)   durch Tod,
  2. b)   durch freiwilligen Austritt; der Austritt eines Mitgliedes kann nur zum Kalenderjahresende und nur nach schriftlicher Mitteilung an den geschäftsführenden Vorstand bis zum 30. September des laufenden Kalenderjahres erfolgen,
  3. c) durch Ausschluss; bei groben Verletzungen der Vereinspflichten, z.B. Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrags trotz einmaliger Mahnung oder sonstigem vereins- und satzungsschädi gendem Verhalten, kann ein Mitglied ausgeschlossen werden. Ist ein Ausschluss beabsichtigt, so muss dem Mitglied Gelegenheit zur Rechtfertigung gegenüber dem Vorstand gegeben werden. Der Vorstand ist berechtigt, den Ausschluss eines Mitgliedes zu beschließen. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann Berufung bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden.

(4) Es werden Mitgliedsbeiträge erhoben. Über deren Fälligkeit und Höhe entscheidet die                      Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

5 Organe des Vereins

(1) Die Organe des Vereins sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand
  • 6 Freistellung von der Haftung

    (1) Der Vorstand wird in rechtlich zulässigem Umfang insbesondere für einfache Fahrlässigkeit von der Haftung freigestellt. Davon unberührt bleibt die Haftung für Vorsatz. Über eine Freistellung bei grob fahrlässigem Verhalten wird auf Antrag mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen entschieden.

    7 Mitgliederversammlung

    (1) Die Mitgliederversammlung wird durch den geschäftsführenden Vorstand einberufen und soll  mindestens einmal im Jahr stattfinden. Die Einladung erfolgt durch geeignete Veröffentlichung mindestens 3 Wochen vorher unter Angabe der vorgesehenen Tagesordnung und den dem geschäftsführenden Vorstand schriftlich vorliegenden Anträgen.

    (2) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 20% der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.

    (3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Sie fasst mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder Beschlüsse.

    (4) Satzungsänderungen, eine Änderung des Vereinszwecks sowie eine Auflösung des Vereins   bedürfen einer Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder. Mitglieder, die sich der Stimme enthalten, werden behandelt wie nicht erschienene.

    (5) Die Mitgliederversammlung berät und beschließt über alle für die Entwicklung der Arbeit des  Vereins wichtigen Angelegenheiten sowie über solche, die auf der jeweiligen Tagesordnung stehen. Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:

  • a)   Bestimmung der Anzahl, Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands
  • b)   Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands und Beschlussfassung über den Vereinshaushalt
  • c)   Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszwecks und Auflösung des Vereins
  • d)   Bestimmung der Anzahl und Wahl der Revisoren sowie Entgegennahme deren Berichts
  •  
    (6) Über jede Mitgliederversammlung ist Protokoll zu führen, das von mindestens einem           Vorstandsmitglied und dem/der Protokollanten/in unterzeichnet sein muss.

    8 Vorstand

    (1) Der Vorstand besteht aus dem/der ersten und dem/der zweiten Vorsitzenden, einem/r Geschäftsführer/in und einem/r Schriftführer/in. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zur Vertretung des Vereins nach § 26 BGB berechtigt.

    Den Mitgliedern des Vorstands kann eine Vergütung gezahlt werden. Über die Höhe der Vergütung entscheidet die Mitgliederversammlung.

    (2) Der Vorstand ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, die nicht durch die Satzung ausdrücklich der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Er fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, hierüber werden schriftliche Protokolle angefertigt. Der Vorstand ist beschlussfähig,          wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind.

    (3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt und bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

    (4) Der Vorstand lädt schriftlich (dies kann auch per Email erfolgen) drei Wochen im Voraus mindestens einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung ein. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.

    (5) Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen.

    9 Revision

    Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr jeweils zwei Revisoren/innen.

    Diese dürfen nicht Mitglieder des Vorstands sein. Deren Aufgaben sind die Rechnungsprüfung und die Überprüfung der Einhaltung der Satzungsvorgaben und Vereinsbeschlüsse. Wiederwahl ist zulässig.

    10 Auflösung/Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks

    (1) Die Auflösung des Vereins kann auf einer eigens hierzu einberufenen Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

    (2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an Ankerland e.V., Förderverein zur Hilfe schwer traumatisierter Kinder und Jugendlicher, Springeltwiete 5, 20095 Hamburg, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

    11 Inkrafttreten

    (1) Diese Satzung wurde von der Gründerversammlung am 25.10.2014 beschlossen und tritt am Tage ihrer Beschlussfassung in Kraft.

    (2) Satzungsänderungen werden nach ihrem Eintrag in das Vereinsregister gültig. Die Veröffentlichung in den Vereinsmitteilungen gilt als Mitteilung an die Mitglieder.

    Bad Bevensen, den 25.10.2014

    Prof. Dr. Mervyn Schmucker
    Petra Hartmann
    Monika von Ancken
    Dr. med. Rolf Köster
    Dr. med. Rolf Senst
    Dr. med. Andreas Leiteritz
    Dr. med. Philipp Herzog
    Dr. med. Clemens Baumeister